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Beglaubigungen

Beglaubigung

Beglaubigung, © Photothek.de

23.03.2018 - Artikel

Brauchen Sie eine Beglaubigung einer Unterschrift oder einer Kopie? Oder wollen Sie ein Sperrkonto eröffnen für einen Sprachkurs oder ein Studium in Deutschland? Dann lesen Sie bitte hier weiter:

Allgemeine Hinweise

Für Fragen wenden Sie sich bitte an die Hotline der für Sie örtlich zuständigen Auslandsvertretung und Termine zur Vorsprache können Sie online buchen:

Erreichbarkeit und Öffnungszeiten

Terminbuchung

Kopien

Bei einer Kopiebeglaubi­gung wird ein Vermerk angebracht, der bestätigt, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt. Die deutschen Auslands­vertre­tungen können Kopiebeglaubigungen vornehmen, wenn das entsprechende Dokument für den Gebrauch in Deutschland bestimmt ist. Auch deutsche Honorarkonsuln können Kopiebeglaubigungen vornehmen.

Bei bis zu zehn Seiten des gleichen Dokuments fällt eine Gebühr von 10,00 Euro an; für darüber hinausgehende Seitenzahlen 1,00 Euro pro Seite. Wird noch eine zweiter, dritte, bzw. jede weitere Kopie des gleichen Dokuments beglaubigt, so wird immer nur eine Kopie von 5,00 Euro erhoben, egal wie viele Seiten das Dokument hat.

Studenten, die in Deutschland studieren, und Studienbewerber, die sich die Kopiebeglaubigung für ihre Bewerbung an einer deutschen Hochschule benötigen, sind von der Gebühr befreit.

Sperrkonto

Bitte beachten Sie zusätzlich folgende Informationsblätter:
Nr. 25 - Studienbewerber
Nr. 20 - Allgemeine Hinweise zum nationalen Visum (D-Visum).

Folgende Unterlagen sind im Original und Kopie vorzulegen:

  • In Deutschland abgegebene Verpflichtungserklärung nach §§ 66-68 AufenthG, bei der die finanzielle Leistungsfähigkeit des Verpflichtungsgebers nachgewiesen ist (die Angabe „Zum Sprachkurs/Studium“ muss enthalten sein)

oder

  • Nachweis über die Einrichtung eines Sperrkontos in Deutschland

Hinweise zur Einrichtung eines Sperrkontos:

Abweichende Regelung für STIPENDIATEN

  • Bei Stipendien von türkischen wissenschaftlichen Einrichtungen (z.B. TÜBITAK): Vorlage der Stipendienzusage mit Angaben über die Höhe des Stipendiumbetrages
  • Bei EU-Teilstipendien (Erasmus/Sokrates, Leonardo da Vinci) zusätzlich: Nachweis des Restbetrages zum geforderten monatlichen BaföG-Satz von derzeit 720,00 Euro
  • Bei Vollstipendien aus deutschen öffentlichen Mitteln (z.B. DAAD etc.):- Der Nachweis der Finanzierung entfällt!

Ein Sperrkonto kann bei jeder beliebigen Bank in Deutschland eröffnet werden, die das Sperrkonto-Verfahren anbieten, z.B.: Deutsche Bank und İşbank GmbH. Die entsprechenden Links dazu finden Sie hier:

Unterschriften

Bei einer Unterschrifts­beglaubigung unterschreiben Sie vor einem Konsularbe­amten oder bestätigen gegenüber diesem, dass die Unterschrift auf einem mitgebrachten Dokument die Ihre ist. Die Auslandsver­tretung bringt dann einen sogenannten Beglaubigungsvermerk an. Damit wird bestätigt, dass tatsächlich Sie unterschrieben haben.

Unterschriftsbeglaubigungen werden von Behörden und Institutionen bei bestimmten Rechtsgeschäften verlangt. In Deutschland nimmt die Unterschriftbeglaubigung ein Notar oder eine Behörde, beispielsweise das örtliche Bürgeramt, vor. Im Ausland können deutsche Konsu­lar­beamte Unterschriften beglaubigen.

Eine Belehrung über die rechtliche Bedeutung des zu unterzeichnen­den Dokuments findet bei einer Unterschrifts­beglaubigung nicht statt. In vielen Fällen ist die Unterschriftsbeglaubigung ausreichend, um ein Dokument rechtlich wirksam werden zu lassen. Manchmal bedarf es aber auch einer Beurkundung, weil eine rechtliche Belehrung gesetzlich vorgeschrieben ist.

Einige Beispiele für Unterschriftsbeglaubigungen sind im Folgenden aufgelistet:

  • Genehmigungserklärung: Erklärung, mit der ein Vertretener einen in Deutschland bereits unterzeichneten Vertrag im Nachhinein genehmigt;
  • Vollmachten: "einfache" Vollmachten, in denen sich der Vollmachtgeber weniger stark bindet, z.Bsp. widerrufliche Vollmachten für ein einzelnes Rechtsgeschäft. Achtung, manche Vollmachten sind beurkundungsbedürftig.
  • Handelsregistereintragungen
  • Beantragung eines Führungszeugnisses. Lesen Sie hier: Führungszeugnisses
  • Erklärung zur Ausschlagung einer Erbschaft: Wenn Sie geerbt haben, aber die Erbschaft nicht annehmen möchten, weil beispielsweise der Nachlass überschuldet ist, müssen Sie die Erbschaft förmlich ausschlagen. Hierfür ist eine Unterschriftbeglaubigung notwendig. Näheres auf unserer Seite: Erbschaft
  • Für Unterschriftsbeglaubigungen bei Namenserklärungen oder Ehefähigkeitszeugnissen lesen Sie bitte auf den entsprechenden Seiten weiter: Namensführung Ehefähigkeitszeugnis

Zur Unterschriftsbeglaubigung bringen Sie bitte mit:

  • das zu unterzeichnende Dokument;
  • bei Genehmigungserklärungen: den bereits geschlossenen Vertrag;
  • ein gültiges amtliches Ausweispapier mit Lichtbild: deutschen oder türkischen Reisepass, deutschen Personalausweis oder türkischen Nüfus Cüzdanı, etc.
  • Falls Sie für einen Dritten oder für eine Firma unterschreiben: zusätzlich einen Nachweis (im Original oder beglaubigter Kopie) darüber, dass Sie berechtigt sind, für die Firma / die Person entsprechende Dokumente zu unterzeichnen.

Die Gebühr für eine Unterschriftsbeglaubigung orientiert sich am Wert des Rechtsgeschäfts, für das Sie die Urkunde benötigen, und beträgt mindestens 20,00 Euro. Der Wert des Rechtsgeschäfts ist vom Antragsteller nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen. Wenn Sie die entsprechenden Unterlagen vorab in Kopie an die zuständige Auslandsvertretung übersenden, kann Ihnen diese mitteilen, wie hoch die Gebühr ist.

Unterschriftsbeglaubigungen können (zu den gleichen Gebühren) auch von den deutschen Honorarkonsuln in der Türkei vorgenommen werden, sofern keine Grundstücksgeschäfte berührt sind.

Eine Unterschriftsbeglaubigung kann in der Regel auch durch einen türkischen Notar („Noter“) vorgenommen werden. Bitte klären Sie vorab mit der Stelle in Deutschland, der das Dokument vorgelegt werden soll, ob dies akzeptiert wird. Die Behörde in Deutschland, der das Dokument vorgelegt wird, kann dann zusätzlich auf Beschaffung einer "Apostille" (türkisch „Apostil“ - siehe unter "Beschaffung von Personenstandsurkunden, Urteilen und Echtheitsbestätigungen von öffentlichen Urkunden (Apostillen) bestehen.

Vaterschaftsanerkennung, Zustimmungserklärung und Sorgeerklärung

Zuständige Stelle: Nach deutschem Recht kann diese Erklärung bei dem zuständigen Standesamt oder Jugendamt am Wohnort des Kindes (oder der Kindesmutter, falls das Kind noch nicht auf der Welt ist) in Deutschland abgegeben werden; oder aber bei einer deutschen Auslandsvertretung, falls der Vater im Ausland lebt. Die Erklärung kann bereits vor der Geburt des Kindes abgegeben werden. Sie muss beurkundet werden, das heißt, der Fall wird geprüft, dann wird eine Urkunde erstellt, und es erfolgt eine rechtliche Belehrung.

Zustimmungserklärung der Mutter: Damit die Vaterschaftsanerkennung wirksam wird, muss auch die Mutter zustimmen. Sie kann das entweder gleichzeitig tun, oder ihre Erklärung wird getrennt beurkundet - zum Beispiel dann, wenn ein Elternteil in der Türkei lebt und der andere in Deutschland.

Sorgerecht: Durch die Vaterschaftsanerkennung erhält der Vater in der Regel nicht das Sorgerecht für das Kind. Hierfür müssen die Eltern entweder eine Sorgeerklärung abgeben (die auch beurkundet werden muss) oder einander heiraten. Es kann auch eine gerichtliche Entscheidung über das Sorgerecht getroffen werden.

Nachname des Kindes: Durch die Vaterschaftsanerkennung erhält das Kind nach deutschem Recht nicht automatisch den Nachnamen des Vaters. Falls das Kind den Nachnamen des Vaters führen soll, müssen die Eltern zusätzlich noch eine Namenserklärung abgeben.

Türkische Vaterschaftsanerkennung: Wenn der Vater die Vaterschaft nach türkischem Recht anerkannt hat – was man in der Regel an der Eintragung des Kindes im Personenstandsregister des Vaters erkennt – ist diese Erklärung auch in Deutschland wirksam. Zum Nachweis kann ein Personenstandsregisterauszug mit Anmerkungen; Übersetzung und Apostille vorgelegt werden. Zusätzlich muss in den meisten Fällen aber trotzdem noch die Zustimmungserklärung der Mutter beurkundet werden.

Gebühren: Die Beurkundung von Vaterschaftsanerkennung und Zustimmungserklärung bei einer deutschen Auslandsvertretung ist kostenlos. Bei einer Sorgeerklärung muss eine Gebühr bezahlt werden: 65,00 Euro, wenn bei der Beurkundung kein Dolmetscher anwesend ist, 98,00 Euro wenn ein Dolmetscher der Auslandsvertretung teilnimmt.

Erforderliche Unterlagen: Eine Beurkundung muss vorbereitet werden, deswegen bitten wir Sie darum, die folgenden Unterlagen vorab in gut leserlicher Kopie an Ihre zuständige Auslandsvertretung zu schicken. Bitte geben Sie dabei unbedingt Ihre E-Mail Adresse und eine Rückrufnummer an:

Erreichbarkeit der Auslandsvertretungen

Von dem Vater (soweit zutreffend)

  • Türkische Identitätskarte (= Nüfus Cüzdanı) oder türkischer Reisepass. Wenn der Vater deutscher Staatsangehöriger ist, dann Reisepass oder Bundespersonalausweis
  • Internationalen Geburtsurkunde des Vaters – Formül A (=Uluslararası Doğum Kayıt Örneği – Formül A) oder deutsche Geburtsurkunde des Vaters
  • Wenn der Vater türkischer Staatsangehöriger ist oder war:
  • einen Personenstandsregisterauszug (= Nüfus Kayıt Örneği Tam Tekmil ve Vukuatlı), in dem das Kind – wenn möglich - bereits eingetragen ist
  • Wenn der Vater die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erworben hat: Einbürgerungsurkunde in Kopie
  • Wenn die Eltern nach der Geburt des Kindes geheiratet haben: Deutsche Heiratsurkunde oder internationale Heiratsurkunde Formul B (= Uluslararası Evlenme Kayıt Örneği – Formül B) in Kopie
  • Angaben über den Familienstand
  • Anschrift und Handy- und Festnetztelefonnummer

Von dem Kind (sofern bereits geboren)

  • Deutsche oder Internationalen Geburtsurkunde – Formul A („Uluslararası Doğum Kayıt Örneği – Formul A)
  • Kinderreisepass (soweit vorhanden) in Kopie
  • Angaben zur Staatsangehörigkeit

Von der Mutter (soweit zutreffend)

  • Meldebescheinigung mit Angabe über Anschrift, Familienstand, Geburtsort, Geburtsdatum und Staatsangehörigkeit
  • Wenn die Mutter türkische Staatsangehörige ist oder war einen Personenstandsregisterauszug (= Nüfus Kayıt Örneği Tam Tekmil ve Vukuatlı)
  • Reisepass oder Personalausweis in Kopie, bei Vorsprache der Mutter im Original
  • Wenn die Mutter in die deutsche Staatsangehörigkeit eingebürgert worden ist: Einbürgerungsurkunde in Kopie
  • Unterlagen über den Familienstand der Mutter, ggf. Scheidungsurteil
  • Vorgeburtliche Vaterschaftsanerkennungen und Sorgeerklärungen sind möglich. In diesem Fall benötigt die Botschaft einen Nachweis über die bestehende Schwangerschaft der Mutter und den errechneten Geburtstermin (Mutterpass oder ärztliches Attest).

Urkundenbeschaffung

Die deutschen Auslandsvertretungen in der Türkei beschaffen grundsätzlich keine Personenstandsurkunden oder Urteilsabschriften – egal ob deutsche oder türkische – für Privatpersonen, da sie von den türkischen Behörden aus Datenschutzgründen den Auslandsvertretungen nicht mehr zur Verfügung gestellt werden.

1. Türkische Personenstandsurkunden im Überblick

  • Internationale Geburtsurkunde – Uluslararası Doğum Kayıt Örneği – Formül A
  • Internationale Heiratsurkunde - Uluslararası Evlenme Kayıt Örneği – Formül B
  • Internationale Sterbeurkunde - Uluslararası Ölüm Kayıt Örneği – Formül C
  • Auszug aus dem Personenstandsregister – Nüfus Kayıt Örneği
  • Internationalen Familienbücher - Aile Cüzdanı

Dazu folgende Hinweise:

2. Beschaffung von türkischen Personenstandsurkunden

Gemäß einer Mitteilung des Türkischen Außenministeriums müssen im Ausland lebende türkische oder ehemalige türkische Staatsangehörige, die inzwischen die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten haben, ihre Personenstandsurkunden selbst auf dem Weg über die für ihren Wohnort im Aufenthaltsstaat zuständige türkische Auslandsvertretung beschaffen. Deutsche Auslandsvertretungen erhalten aus Datenschutzgründen keine Personenstandsurkunden oder Auskünfte aus den Personenstandsregistern zu türkischen Staatsangehörigen.

Die benötigten Urkunden können in der Türkei durch Vorsprache bei jedem beliebigen Personenstandsamt wie folgt beschafft werden: Das Personenstandsamt gibt folgenden Personen auf Antrag Urkunden:

  • den Betroffenen selbst,
  • deren Ehepartnern,
  • den Erziehungsberechtigten,
  • dem Vormund,
  • Verwandten in absteigender oder aufsteigender Linie oder
  • Vertretern dieser Personen, die eine Vollmacht vorlegen (z.B. türkische Rechtsanwälte)

(Rechtsgrundlage: Art. 44 Abs. 1 Anstrich g) des türkischen Personenstandsgesetzes Nr. 5490 vom 25.04.2006). Falls Sie einen Rechtsanwalt beauftragen möchten, finden Sie hier auf der Webseite die Listen der einzelnen Vertretungen mit deutsch- und englischsprachigen Anwälten: Rechstanwaltslisten

3. Beschaffung von türkischen Urteilen

Die Beschaffung von Urteilen durch die Botschaft oder die deutschen Auslandsvertretungen in der Türkei ist nicht möglich. Urteile sind entweder von den betreffenden Personen selbst oder einer von ihr bevollmächtigten Person (z.B. Rechtsanwalt) in der Türkei zu beschaffen. Bei in Deutschland bereits anhängigen Gerichtsverfahren besteht unter Umständen die Möglichkeit, türkische Gerichtsurteile im Wege eines Rechtshilfeersuchens der deutschen Justizbehörden zu beschaffen. Nähere Auskünfte hierzu erhalten Sie von dem Gericht, bei dem das Gerichtsverfahren anhängig ist.

4. Beschaffung von Apostillen

Wenn Sie türkische Urkunden gegenüber deutschen Behörden verwenden möchten, benötigen diese Urkunden (Ausnahmen siehe unten) eine Apostille (Diese hat die Form eines großen Stempels und heißt auf Türkisch „Apostil Tasdik Serhi“)

Grundlage hierfür ist das "Haager Übereinkommens zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation" vom 05.10.1961 (BGBl 1965 II, S. 876), das im Verhältnis zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Türkei seit dem 29.09.1985 gilt.

Die Apostille erhalten Sie von der hierfür zuständigen türkischen Behörde.

Als öffentliche Urkunden im Sinne des Abkommens werden angesehen:

  • Urkunden der Gerichte oder einer Amtsperson als Organ der Rechtspflege,
  • Urkunden der Verwaltungsbehörden und
  • notarielle Urkunden (auch notarielle Beglaubigungen von Unterschriften, Übersetzungen und Fotokopien).

Für die Erteilung der in dem Abkommen vorgesehenen Echtheitsbestätigung in Form der Apostille sind in der Türkei folgende Behörden zuständig:

Für Urkunden der Verwaltungsbehörden und der Notare

Der für den Aussteller der Urkunde örtlich zuständige Landrat (Kaymakam) oder in Einzelfällen der Gouverneur (Vali) der jeweiligen Provinzhauptstadt.

Für Urkunden der Gerichte

  • In Orten mit Schwurgericht: der Vorsitzende des Rechtsausschusses (Ağır Ceza Mahkemesi Kuruluşu bulunan merkezlerdeki Adalet Komisyonu Başkanı),
  • In Orten ohne Schwurgericht: das für den Ort zuständige Präsidium der Rechtsausschüsse (Adliye Encümeni Başkanı veya Ağır Ceza Mahkemelerinin bulunmadığı yerlede o yerin bağlı bulunduğu yerdeki Adalet Komisyonu Başkanlıkları).

In folgenden Fällen sind Urkunden von jeder Echtheitsbestätigung befreit, d.h. es ist weder eine Legalisation noch eine Apostille erforderlich:

  • Internationale Personenstandsurkunden nach dem Übereinkommen vom 08.09.1976 über die Ausstellung mehrsprachiger Auszüge aus Personenstandsbüchern, d.h. Geburtsurkunde (Formül A), Heiratsurkunde (Formül B) und Sterbeurkunde (Formül C),
  • Internationale Ehefähigkeitszeugnisse nach dem Übereinkommen vom 05.09.1980 über die Ausstellung von Ehefähigkeitszeugnissen,
  • Urkunden türkischer diplomatischer oder konsularischer Vertretungen.    

5. Beschaffung von deutschen Personenstandsurkunden, Urteilen und Apostillen

Deutsche Personenstandsurkunden, Abmeldebescheinigungen, Urteile und Apostillen können über die deutschen Auslandsvertretungen in der Türkei nicht beschafft werden.

Bitte wenden Sie sich bezüglich:

  • Personenstandsurkunden direkt an das zuständige deutsche Standesamt.
  • Abmeldebescheinigungen direkt an das zuständige deutsche Einwohnermeldeamt.
  • Urteile direkt an das zuständige deutsche Gericht.
  • Apostille direkt an die für die Erteilung zuständige deutsche Behörde. Welche Behörde zuständig ist erfahren Sie von der Behörde, die das Dokument, für das Sie eine Apostille benötigen, ausgestellt hat.

6. Hinweis zur Legalisation von syrischen Personenstandsurkunden

In der Regel können syrische Personenstandsurkunden von deutschen Behörden nur angenommen werden, wenn sie einen Legalisationsvermerk tragen. Bitte beachten Sie jedoch, dass die deutschen Auslandsvertretungen in der Türkei keine Legalisationen syrischer Urkunden vornehmen. Falls Sie solche Urkunden legalisieren lassen möchten, wenden Sie sich bitte an die Deutsche Botschaft Beirut.                      

Informationen zu Beurkundungen, Beglaubigungen, Polizeiliches Führungszeugnis, Lebensbescheinigung finden Sie in hier! Alle Angaben in diesem Merkblatt beruhen auf Erkenntnissen und Einschätzungen der deutschen Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Textabfassung. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit, insbesondere wegen zwischenzeitlich eingetretener Veränderungen, kann keine Gewähr übernommen werden.

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