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Deutsche Präsenz am Bosporus

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Das Kaiserliche Botschaftspalais in Gümüşsuyu und die historische Sommeresidenz des deutschen Botschafters in Tarabya sind architektonische Landmarken in der Millionenmetropole Istanbul.

Das Kaiserliche Botschaftspalais in Gümüşsuyu und die historische Sommeresidenz des deutschen Botschafters in Tarabya sind architektonische Landmarken in der Millionenmetropole Istanbul. Diese „diplomatische Liegenschaften“ wurden in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts errichtet und sind seitdem Symbole für die deutsch-türkischen Beziehungen.

Gerade in den Jahrzehnten um 1900 intensivierten sich die Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich und dem Osmanischen Reich stark, eine Entwicklung, deren Endpunkt die deutsch-türkische „Waffenbrüderschaft“ im Ersten Weltkrieg stand.

„Deutsche Präsenz am Bosporus – 130 Jahre Kaiserliches Botschaftspalais – 120 Jahre historische Sommerresidenz des deutschen Botschafters in Tarabya“ wurde 2009 von Generalkonsul Matthias v. Kummer und der Presseabteilung des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in Istanbul herausgegeben. Es enthält sechzehn Aufsätze von deutschen und türkischen Autoren, die sich mit dem historischen Kontext beschäftigten, in dem das Botschaftspalais und die Sommerresidenz entstanden- Politik, Wirtschafts- und Diplomatiegeschichte, aber auch Alltagsgeschichte des Zusammenlebens zwischen Türken und deutschen Gästen und Zuwanderern in Istanbul zwischen 1859 und 1918. Der Band enthält auf ca. 316 Seiten umfangreiches Kartenmaterial und viele, zum Teil noch unveröffentlichte Aufnahmen. Der Text ist durchgehend zweisprachig deutsch- türkisch.

Das Buch ist zu beziehen über www.zerobooksonline.com/eng

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