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Die Chora-Kirche

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Die Chora-Kirche, heute Kariye Museum, ist eines der wichtigsten byzantinischen Baudenkmäler Istanbuls.

Die Chora-Kirche, 2014
Die Chora-Kirche, 2014© Mehmet Erken

Die Chora-Kirche, heute Kariye Museum, ist eines der wichtigsten byzantinischen Baudenkmäler Istanbuls. Nachdem schon im 4. Jahrhundert an selber Stelle eine kleine Kirche stand, wurde der Grundstein für ein größeres Gotteshaus im 11. Jahrhundert gelegt.

Konzipiert von Kaiser Isaak Komnenos im 12. Jahrhundert wurde die Kirche unter Theodoros Metochites, kaiserlicher Schatzmeister, im 14. Jahrhundert fertig gestellt und mit den heute weltberühmten Fresken und Mosaiken ausgeschmückt. Mit der Umwandlung in eine Moschee im 16. Jahrhundert wurde der christliche Bildschmuck übertüncht und erst Mitte des 20. Jahrhunderts wieder freigelegt.

Das Gebäude ist heute nun ein Museum, dessen Mosaiken und Fresken im Stile der spätbyzantinischen Renaissance eine herausragende Stellung in der Kunstgeschichte einnehmen. Farbenfrohe Fresken stellen Schlüsselszenen aus der Bibel dar: das Leben Jesu und Mariens, die Erlösung und das jüngste Gericht. Das Stifterbild hingegen ist dem Bauherren gewidmet: es zeigt den festlich gekleideten Metochites, der vor Christus kniet, um ihm ein Modell der Chora-Kirche darzubieten.

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