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Der Topkapı-Palast

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Die Landspitze, an der sich Bosporus, Goldenes Horn und Marmarameer treffen wird seit über 400 Jahren vom imposanten Topkapı-Palast beherrscht.

Der Topkapi Palast, Blick aus Asien, 2008
Der Topkapi Palast, Blick aus Asien, 2008© Metin Tekeş

Die Landspitze, an der sich Bosporus, Goldenes Horn und Marmarameer treffen wird seit über 400 Jahren vom imposanten Topkapı-Palast beherrscht. Heute ein weitläufiges Museum mit prunkvollen Räumen und Sammlungen, war der Palast Mitte des 15. Jahrhunderts ursprünglich als Hauptresidenz für Mehmet II. erbaut worden. Er besteht aus einer Reihe von Pavillons, die vier riesige Innenhöfe umschließen. Der Palast diente angfangs auch als Regierungssitz, bis dieser 1853 in den Dolmabahçe Palast verlegt wurde. 1924 wurde der Topkapı Palast schließlich in ein Museum umgewandelt.

Die Schätze, die während der 470-jährigen Herrschaft des osmanischen Sultanats angesammelt wurden, werden heute zum Großteil im Topkapı-Palast ausgestellt. Neben wertvollen Sammlungen an Keramik, Silberwaren, Waffen, Miniaturen und Handschriften finden sich tausende Schmuck- und Edelsteine in der Schatzkammer des Palasts. Der Pavillon des Heiligen Mantels birgt die heiligsten Reliquien des Islams, darunter der Mantel des Propheten Mohammed, der nur vom Vorzimmer des Aufbewahrungsortes betrachtet werden darf.

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