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Türkisches Bildungsministerium und Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) schaffen Zukunftsperspektiven für 8.400 Menschen

11.12.2018 - Artikel

Im Rahmen einer Abschlusskonferenz wurden Ergebnisse der „Cash-for-Work“-Kooperation präsentiert. Ziel der Projekte ist es, in der Türkei die wirtschaftliche Situation von syrischen Flüchtlingen und der bedürftigen türkischen Bevölkerung zu verbessern. Die Projekte werden vom Bundesministerium für wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und von der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. Für die Umsetzung arbeitet die GIZ eng mit dem türkischen Bildungsministerium zusammen, um vulnerablen Menschen eine berufsnahe Weiterbildung zu finanzieren.


CfW-MoNE Abschlusskonferenz
CfW-MoNE Abschlusskonferenz© GIZ / Samira Lindner

Die Konferenz wurde hochrangig von Vize-Bildungsminister Reha Denemeç eröffnet, der den besonderen Wert des Projektes hervorhob: „Bildung ist und bleibt das Höchstziel in der Reaktion auf die Syrienkrise“. Dr. Manuel Paulus, von der Deutschen Botschaft Ankara, betonte die Erfolge der deutsch-türkischen Zusammenarbeit, die im nächsten Jahr weitergeführt werden wird. Die Projekt-Ergebnisse wurden von Projektkoordinator im Bildungsministerium E. Gökhan Tanrısevdir vorgestellt: Seit Beginn des Projekts vor einem Jahr fanden Trainings für 8,400 Syrer und türkische Staatsbürger in über 30 verschiedenen staatlichen Bildungszentren (Halk Eğitim Merkezleri) in 7 Provinzen statt. Die Mehrheit davon waren Frauen. Jeder 10. Teilnehmende hat seitdem den Weg in Beschäftigung geschafft und genießt somit Perspektiven für die Zukunft. 

CfW-MoNE Abschlusskonferenz
CfW-MoNE Abschlusskonferenz© GIZ / Samira Lindner

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