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Was ist eigentlich das Auswärtige Amt?

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Das Auswärtige Amt ist das deutsche Außenministerium. Der Name Auswärtiges Amt kommt noch aus der Zeit, als es noch ein deutsches Kaiserreich gab. Das war vor mehr als hundert Jahren. Seitdem ist sehr viel passiert und Deutschland hat sich stark verändert – aber der Name Auswärtiges Amt ist geblieben.

Ein Chef und tausende Mitarbeiter

Der Chef des Auswärtigen Amts ist der Bundesminister des Auswärtigen, also der Außenminister. Und der hat ziemlich viele Mitarbeiter: Insgesamt arbeiten allein in der Zentrale in Berlin 2.200 Menschen. Damit aber noch nicht genug: Denn in den deutschen Vertretungen in anderen Ländern - also in den Botschaften zum Beispiel - arbeiten nochmal 4.700 Leute.

Auch deswegen hat der Außenminister Mitarbeiter, die ihm bei den praktischen Dingen seiner Arbeit helfen, damit er Politik machen kann. Dafür gibt es einen Staatssekretär und eine Staatssekretärin. Sie leiten den Auswärtigen Dienst, in dem die Mitarbeiter aus der Zentrale und aus dem Ausland zusammengefasst sind. Der Außenminister hat auch politische Unterstützung. Zwei Staatsminister, das sind selbst Politiker, vertreten ihn im politischen Geschehen, nehmen eigene Termine wahr oder halten mal eine Rede im Bundestag, wenn der Außenminister selber im Ausland ist. Sie sind zusammen mit den Staatssekretären die ranghöchsten Mitarbeiter im Auswärtigen Amt. Aber wie gesagt, es gibt ja noch mindestens 2.195 andere. Die sind meistens einem Referat zugeordnet. Das sind Spezialabteilungen, die sich mit bestimmten Themen intensiv beschäftigen. Und weil es davon so viele gibt, gehören die Referate wiederum einer Abteilung an, das macht die Organisation einfacher.


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