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Flüchtlingsprogramme für Syrische Staatsangehörige

Flüchtling macht Mechatronikerausbildung

Flüchtling macht Mechatronikerausbildung, © dpa

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Flüchtlingsprogramme für Syrische Staatsangehörige

In der Bundesrepublik Deutschland können syrische Staatsangehörige im Rahmen verschiedener Flüchtlingsprogramme Schutz vor dem Bürgerkrieg finden.

Ob Sie in ein Flüchtlingsprogramm aufgenommen werden, wird nicht von der Visastelle entschieden. Sie können sich beim UNHCR informieren, oder Ihre Verwandten oder Bekannten in Deutschland bei den Ausländerbehörden. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Flüchtlingsprogramme der Bundesländer

Fast alle Bundesländer in Deutschland haben Programme zur Aufnahme von syrischen Flüchtlingen. Einzelheiten zu den Aufnahmeprogrammen erfahren Sie bei der Ausländerbehörde an dem Ort, an dem ein Familienmitglied der betroffenen syrischen Staatsangehörigen lebt.

In Deutschland aufgenommen werden können syrische Staatsangehörige, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Mindestens ein enges Familienmitglied (Elternteil, Kind, Enkel, Großelternteil, Geschwister) lebt in einem der aufnahmebereiten Bundesländer in Deutschland. Die familiäre Beziehung muss durch Urkunden bewiesen werden.
  • Dieses Familienmitglied hat bei der zuständigen Ausländerbehörde eine Verpflichtungserklärung abzugeben (d.h. er übernimmt die Kosten für den Aufenthalt seiner Verwandten, inklusive Unterbringung, medizinischer Versorgung und Lebensunterhalt). Es muss bei der Ausländerbehörde nachgewiesen werden, dass hierfür ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

Die örtliche Ausländerbehörde stellt nach erfolgreicher Prüfung dieser Bedingungen eine Vorabzustimmung aus. Diese wird direkt an die entsprechende Auslandsvertretung in der Türkei übermittelt, wenn eine Ausreise über die Türkei gewünscht ist.

Flüchtlingsaufnahmeprogramme des Bundes

Die Flüchtlingsaufnahmeprogramme des Bundes sind bereits abgeschlossen.


Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge


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